Sonntag, 19. September 2010

Bowen und der Coral Beach











Hier sind nicht viele Worte von Nöten. Und warum der Coral-Beach Korallen-Strand heißt, braucht wohl auch keine nähere Erklärung. Bowen ist eines der Orte, an denen man einfach nur abschalten kann. Gleich dem laotischen Sprichwort: Wenn du in einer Hängematte liegst und dich ereilt das Gefühl, dass du arbeiten müsstest, bleib noch eine Weile liegen, das Gefühl vergeht wieder.

Sonntag, 5. September 2010

Barbie

Australier lieben Barbecue, liebevoll genannt „Barbie“. Überall, wirklich überall (in Parks, auf Spazierwegen, auf Sportplätzen,…) stehen öffentliche Grillstehen, die man kostenlos benutzen kann. Knöpfchen drücken und schon wird die Grillplatte heiß und es kann los gehen. Sehr gesellig und lecker.

Sporty!

Man bekommt ein richtig schlechtes Gewissen, wenn man morgens einen gemütlichen Spaziergang am Strand entlang unternimmt. Da wird überall gejoggt, gewalkt, Kraft- und Ausdauerübungen unternommen, Hauptsache kein gemütliches Gehen oder gar sitzen! Sehr viele Australier haben ihren eigenen Personal Trainer dabei, der sie dann so richtig antreibt. Eins ist sicher: wenn man jemanden ohne Sportkleidung am frühen Morgen am Strand trifft, ist es definitiv kein Australier!

Agnes Water und Boogie-Board



Agnes Water an der Capricorn Coast gehört schon zu den australischen Tropen. Hier ist man in der Nähe des Tropic of Capricorn, also des südlichen Wendekreises. Entsprechend der Winter-Temperaturen von ca. 25° und viel Sonne kann man es gut am Strand aushalten und das neu erworbene Boogie-Board (man muss ja vor dem Surfen erstmal klein anfangen) ausprobieren. Das ist so eine Art Schwimmbrett für totale Anfänger, die sich dann in die Wellen schmeißen. Good Fun! Fotos gibt’s natürlich keine!

Hier sollte man auch immer einen Hut tragen. Nicht nur wegen der Sonne, sondern hauptsächlich wegen der Magpies. Das sind Krähen-ähnliche Vögel, die gerade Brutzeit haben und sich sehr gern Köpfe aussuchen um sich nieder zulassen. Das kann ganz schön weh tun, aua.

Der Zusammenhang von Rum und Buschfeuer

Fährt man auf dem Highway rings um Bundaberg erschrickt man zunächst, da es dort auf fast jedem Feld brennt und ein beißender Geruch in der Luft liegt. Aber das gehört zum Geschäft: hier werden gewollte Feuer in den Zuckerrohrfeldern gelegt um trockenes Unkraut und Ungeziefer zu entfernen. Die Zuckerrohrpflanzen müssen nach der Ernte innerhalb von 16h zur Zuckermühle gebracht werden, da sie sonst faulen. Das braune Gold wird dann weltweit exportiert und zu Bundabergs Markenzeichen, Rum, verarbeitet.